Sternengeschichten

Sternengeschichten Folge 66: Sehen mit dem Licht des Urknalls – der Sunyaev-Zel’dovich-Effekt

Astronomen haben es nicht leicht, wenn sie mehr über das Universum herausfinden wollen. Sie können Sterne und Galaxien nicht direkt untersuchen sondern nur das von dort ausgesandte Licht beobachten. Deswegen müssen sie sich immer neue Methoden ausdenken, wie man dem Licht Informationen entlocken kann. Der Sunyaev-Zel’dovich-Effekt erlaubt es den Wissenschaftler, mit dem Licht des Urknalls selbst zu sehen und Galaxien zu finden, die ansonsten nicht zu sehen wären.

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Kommentare  

  1. popostutzen sagt am Feb 28, 2014 @ 06:37 PM: Was hälst du den von der Theorie des "kalten Urknalls" ( http://www.heise.de/tp/artikel/41/41118/1.html )?
  2. Florian Freistetter sagt am Feb 28, 2014 @ 07:07 PM: Na ja, Alternativtheorien zum klassischen Urknallmodell gibt es in der Kosmologie wie Sand am Meer. Da werden ständig neue veröffentlicht und da ist auch nix gegen einzuwenden. Nur tauchen die meisten davon halt nicht in den normalen Medien auf und wenn es dann doch mal vorkommt, so wie jetzt, dann sieht das immer so aus, als wäre da jetzt irgendein großer "Durchbruch" im Gange... Aber dieser "kalte Urknall" ist halt momentan auch nur eine von vielen theoretischen Spielereien die alle zwar mathematisch plausibel sind aber nicht durch irgendwelche Beobachtungsdaten gedeckt sind und auch keine Vorhersagen machen, die sich falsifizieren oder verifizieren lassen. Insofern kann man darüber sehr wenig konkretes sagen.

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